Histologisches Leistungsspektrum

Diagnostik von Biopsien, Kürettagen und Operationspräparaten sämtlicher Körpergewebe und Organe; Schwerpunkte sind Gastroenterologie, Dermatologie, Chirurgie, Orthopädie, Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, HNO-Heilkunde, Pulmologie, Gynäkologie sowie Urologie.

Bei speziellen Fragestellungen erfolgen Zusatzfärbungen wie z.B. Versilberung, PAS-, Gram-, Giemsa- oder ZN-Färbung für den Infektionsnachweis von Pilzen, Bakterien oder Viren; auch Schleim- und Trichromfärbungen zur besseren Unterscheidbarkeit von Tumoren und entzündlichen Erkrankungen kommen häufig zum Einsatz.

Immunhistochemische Analysen sind aus der modernen, diagnostischen Tumorpathologie nicht mehr wegzudenken; einerseits dienen sie diagnostischen Zwecken, andererseits benötigt man sie zur Abschätzung von Prognose und Therapie. Spezielle Proteine werden dabei in einem aufwendigen, technischen Verfahren durch Antikörper sichtbar gemacht und unter dem Mikroskop beurteilt. Wichtige Beispiele sind der Expressionsnachweis von Hormonrezeptoren und HER2/neu beim Mammakarzinom. Aber auch Zytokeratine, neuroendokrine Marker und zahlreiche Oberflächenmarker sind für die Tumordiagnostik wichtig. Dzt. kommt ein Panel von über 70 verschiedenen Antikörpern in unserem Labor zum Einsatz. Um die Reproduzierbarkeit der Proben zu gewährleisten, werden die Schnitte von einem Immunstainer gefärbt und stets interne Kontrollen begleitend mitgeführt.

Histologie

Bioptisch und operativ gewonnenes Gewebe wird zu diagnostischen und bei Tumorerkrankungen auch zu prognostischen Zwecken histopathologisch untersucht. Wir decken in unserem Labor das gesamte Spektrum der histomorphologischen Diagnostik ab!

Verarbeitung der Präparate und histologische Befunderstellung: bitte hier klicken

Alle Krebserkrankungen werden im Tumorzentrum in Regensburg registriert.

 

Zytologie

Bei zytologischen Untersuchungen werden einzelne Zellen mikroskopisch untersucht; diese werden durch Abstriche oder Punktionen aus Hohlorganen, Zysten oder Körperhöhlen entnommen. In unserem Labor werden dzt. extragenitale Zytologiepräparate von Mamma-, Schilddrüsen- und Gelenkspunktaten sowie Harne, Bronchiallavagen, Pleura- und Aszitespunktaten (Flüssigkeitsansammlungen in Brust- und Bauchhöhle) untersucht.

Das entnommene Material wird vom behandelnden Facharzt entweder in nativem Zustand in ein leeres Probenfläschchen gefüllt oder auf einen Glasobjektträger aufgebracht, im noch feuchten Zustand mit Alkohol fixiert und an der Luft getrocknet. Anschließend werden die Präparate an unser Labor übersandt. Nach Administration werden sie gefärbt (routinemäßig PAP- und Giemsa-Färbung). Bei 100- und 400-facher Vergrößerung werden die Zellen vom Pathologen unter dem Mikroskop auf krankhafte Veränderungen wie Entzündungen, Tumorerkrankungen und deren Vorstufen untersucht.

Wenn ausreichend (zumindest 15 ml) zytologisches Material in flüssigem Zustand in unser Labor übersandt wird, ist auch die Anfertigung eines so genannten Zellblockes möglich, der dann für weitere Zusatzuntersuchungen (wie Spezialfärbungen und immunhistochemische Analysen) zur Verfügung steht.

Zytologische Untersuchungen sind kostengünstig und Diagnosen innerhalb von kurzer Zeit möglich.

 

Qualitätsmanagement:

Wir arbeiten nach den strengen Kriterien der DIN ISO 9000.
 

Die kontinuierliche Weiterbildung aller MitarbeiterInnen, die ständige Überprüfung der Arbeitsabläufe nach den strengen Kriterien des Qualitätsmanagements und der Einsatz modernster Technik garantieren eine sehr hohe Qualität der histo-und zytopathologischen Befunderstellung.